Presseberichte (Auszüge)

ARD / WDR - 19. Oktober 2009

Schwieriges Pflaster Integration - Sarrazin hat in weiten Teilen Recht!

Bundesbank-Vorstand Thilo Sarrazin hat mit seinen Äußerungen über integrations-unwillige Türken und Araber für Wirbel gesorgt. Viel Tadel schallte dem SPD-Politiker entgegen, bei der Bundesbank wurde er sogar teilweise entmachtet. Doch es gab auch Stimmen des Lobes. FAKT hat sich auf Spurensuche in Berlin begeben, um Sarrazins Behauptungen zu überprüfen.

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Aktualisiert (Mittwoch, den 21. Oktober 2009 um 10:05 Uhr)

 

Die Welt - 07. Oktober 2009

Wegen Sarrazin – Bundesbanker braucht Bodyguard

Von Jan Dams

Kurz vor der Reise des Bundesbank-Präsidenten Axel Weber zum Treffen der Weltfinanz nach Istanbul hat Thilo Sarrazin, früher Finanzsenator von Berlin, Türken und Araber heftig vor den Kopf gestoßen. Weber braucht deshalb jetzt Personenschutz. Sarrazin könnte schon bald seinen Job bei der Bundesbank verlieren.

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Aktualisiert (Freitag, den 16. Oktober 2009 um 13:37 Uhr)

 

Die Welt - 16. Oktober 2009

"Ich unterstütze Sarrazin ohne Wenn und Aber"


Nach seinen umstrittenen Äußerungen über Türken und Araber bekommt Thilo Sarrazin neben heftiger Kritik auch Zuspruch. Ex-BDI-Präsident Hans-Olaf Henkel schreibt auf WELT ONLINE, Sarrazin habe sowohl inhaltlich als auch in der Form Recht. Die Kritik an ihm sei peinlich für die deutsche Demokratie.

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Aktualisiert (Samstag, den 31. Oktober 2009 um 12:42 Uhr)

 

Stern - 15. Oktober 2009

Volksverhetzung:

Strafanzeige gegen Sarrazin

Wegen seiner umstrittenen Äußerungen über Migranten wird Bundesbank-Vorstandsmitglied Thilo Sarrazin seit Tagen gegeißelt. Nun setzen zwei Privatleute noch eins drauf: Sie haben Strafanzeige wegen Volksverhetzung gegen ihn gestellt.

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Aktualisiert (Samstag, den 31. Oktober 2009 um 12:53 Uhr)

 

Handelsblatt - 16. Oktober 2009

Sarrazin-Posse fällt Bundesbank auf die Füße

von Norbert Häring

Der Burgfrieden, den Bundesbank-Chef Axel Weber gestern mit seinem Vorstandskollegen Thilo Sarrazin geschlossen hat, ist eine Niederlage für Weber. Sarrazin hatte in einem Zeitschrifteninterview Türken, Araber und sozial Schwache mit teilweise herabwürdigenden Formulierungen bedacht. Weber schaltete zunächst auf Konfrontation, rügte seinen Vorstandskollegen öffentlich für "diskriminierende Äußerungen" und legte ihm zwischen den Zeilen auch noch den Rücktritt nahe.

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Aktualisiert (Samstag, den 31. Oktober 2009 um 12:50 Uhr)

 

Frankfurter Runschau - 16.Oktober 2009

Sarrazins neue Freunde

Frankfurt a.M. Die Entmachtung von Bundesbank-Vorstand Thilo Sarrazin passt nicht allen. Politiker aus den hinteren Reihen von SPD und CDU melden sich empört zu Wort.
In einer für die Bundesbank einmaligen Aktion hatte der Vorstand dem 64-Jährigen eines von drei Ressorts entzogen. Das sei "nicht transparent und nicht nachvollziehbar", kritisierte der finanzpolitische Sprecher der Unionsfraktion, Otto Bernhardt, in der Bild-Zeitung.

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Aktualisiert (Samstag, den 31. Oktober 2009 um 12:51 Uhr)

 

Der Spiegel - 16. Oktober 2009

Sarrazin hätte gehen müssen

Dass sich Thilo Sarrazin über Integrationsprobleme mokiert, die er politisch mitzuverantworten hat, ist unentschuldbar. Schade, dass der Präsident der Bundesbank ihn nicht feuern darf. Das kann nur Horst Köhler. Doch der schweigt. Ein Kommentar von Hans Peter Schütz

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Aktualisiert (Samstag, den 31. Oktober 2009 um 12:51 Uhr)

 

Welt-online - 16.Oktober 2009

Giordano gibt Sarrazin größtenteils recht

Ralph Giordano hat das umstrittene Interview von Bundesbank-Vorstand Thilo Sarrazin zur Ausländer-Integration weitgehend verteidigt. „Sarrazin beschreibt die Wirklichkeit so wie sie ist, und nicht wie seit vielen Jahren von der politischen Korrektheit dargestellt", sagte der Schriftsteller.

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RBB - 13. Oktober 2009

Bundesbank entmachtet Sarrazin


Nach seinen umstrittenen Äußerungen über Ausländer wird Bundesbank-Vorstand Thilo Sarrazin teilweise entmachtet.

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Frankfurter Rundschau - 13. Oktober 2009

Thilo Sarrazin verliert seine Macht

Welch ein Tag für die Jahrzehnte lang so behäbige Behörde Deutsche Bundesbank. Draußen vor der Tür demonstrieren zum ersten Mal überhaupt Beschäftigte gegen Sparpläne - und drinnen entmachtet der Vorstand sein eigenes Mitglied Thilo Sarrazin.

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Die Welt - 05. Oktober 2009

Sarrazin und die Ruhestörung im Migrantenhain

Von Ulrich Clauß

Die Aufregung ist groß über Thilo Sarrazin. Ein Interview über seine Erfahrungen als Berliner Finanzsenator verstört viele. Seine Wortwahl ("Kopftuchmädchen", "türkischen Wärmestuben") empfanden nicht nur Ausländer als verletzend. In der Sache aber widerspricht ihm kaum jemand – wie auch?

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Der Spiegel - 05. Oktober 2009

Umstrittener Bundesbanker - Sarrazins letzter Schuss

Von Sven Böll und Lisa Hemmerich (dpa)

Thilo Sarrazin: Wie weit darf ein Bundesbank-Vorstand gehen?

Thilo Sarrazin macht, was er am schlechtesten kann: schweigen. Doch ob er damit seinen Job als Bundesbankvorstand retten kann, ist fraglich. Noch setzen sein Arbeitgeber und die Regierung auf einen freiwilligen Rücktritt. Aber wie lange noch?

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Die Zeit - 05. Oktober 2009

Prüfen statt prügeln

Wenngleich es Ex-Senator Sarrazin an Augenmaß fehlt: Seine mit Schärfe vorgetragene Kritik an der Berliner Sozial- und Bildungspolitik ist auch eine Anregung. Kommentar.

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Frankfurter Rundschau - 04. Oktober 2009

Ausländerfeindlicher Bundesbanker - SPD will Sarrazin rauswerfen

Von Rolf Obertreis und Vera Gaserow

Istanbul/Berlin. Bundesbank-Präsident Axel Weber will ihn loswerden, die Grünen fordern seinen Rücktritt als Vorstand - und nun steht er auch noch vor dem Rauswurf aus seiner eigenen Partei. Nach seinen ausländerfeindlichen Äußerungen wird es immer enger für Thilo Sarrazin, Mitglied im Vorstand der Bundesbank und der SPD.

Der Berliner SPD-Ortsverband Alt-Pankow hat nach Informationen des RBB-Radiosenders 88,8 einen Antrag auf ein Parteiordnungsverfahren gegen Sarrazin mit dem Ziel des Ausschlusses gestellt. Der Antrag muss laut SPD-Satzung in Berlin nun von der zuständigen Kreisschiedskommission im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf behandelt werden. Dort ist Sarrazin nach seinem Abschied aus dem Senat und aus Berlin als Parteimitglied gemeldet.

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Aktualisiert (Freitag, den 16. Oktober 2009 um 13:36 Uhr)

 

Die Welt - 04. Oktober 2009

Türkischer Zentralbanker "Allah möge Sarrazin mehr Verstand geben"

Nach seinen umstrittenen Äußerungen über Türken und Araber nimmt der Druck auf Bundesbank-Vorstand Thilo Sarrazin zu. Er sei als Vorstandsmitglied nicht mehr tragbar, teilte die Bundesbankgewerkschaft mit. Der stellvertretende Chef der türkischen Zentralbank rief in dieser Sache höheren Beistand an.

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Der Spiegel - 03. Oktober 2009

Nach Kritik an Einwanderern - Bundesbank-Chef legt Sarrazin Rücktritt nahe

"Die Türken erobern Deutschland durch eine hohe Geburtenrate"

Durch seine abfälligen Äußerungen über Ausländer und Arme in Berlin gerät Thilo Sarrazin zunehmend in Bedrängnis. Bundesbank-Präsident Axel Weber legte ihm jetzt den Rückzug aus dem Vorstand des Instituts nahe. Es gehe um die Glaubwürdigkeit der Bank.

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Aktualisiert (Freitag, den 16. Oktober 2009 um 13:26 Uhr)

 

Islamische Zeitung - 02. Oktober 2009

Sarrazin führt zur Gründung von Migrantenpartei

Der Kragen geplatzt

(ots). Die volksverhetzenden Aussagen von Bundesbank-Vorstand Thilo Sarrazin haben weitreichende politische Folgen: Die auf investigative Sachbücher spezialisierten Bestsellerautoren Marita Vollborn und Vlad Georgescu haben gemeinsam mit dem ehemaligen Ausländerbeauftragten der Stadt Duderstadt, Mohammed Esmail, in der Nacht zum 2.10.2010 die Vereinigte Migrantenpartei Deutschland gegründet. Die gemäß Parteiengesetz öffentliche konstituierende Sitzung wird in der kommenden Woche stattfinden, der genaue Termin wird samt Einladung rechtzeitig und öffentlich angekündigt.

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Aktualisiert (Freitag, den 16. Oktober 2009 um 13:17 Uhr)

 

Rheinische Post - 02. Oktober 2009

SPD-Bundestagsabgeordnete fordert Parteiausschluss von Sarrazin

"Er ist schon lange kein Sozialdemokrat mehr"

Düsseldorf (ots). Die Berliner SPD-Bundestagsabgeordnete Eva Högl fordert ein Parteiausschlussverfahren gegen den früheren Berliner Finanzsenator und heutigen Bundesbank-Vorstand Thilo Sarrazin. "Nach diesen Äußerungen ist Thilo Sarrazin in der Sozialdemokratie untragbar", sagte Högl der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post" (Samstagsausgabe). Sarrazin hatte sich in einem Interview unter Hinweis auf Türken und Araber abfällig über die Berliner Bevölkerung geäußert, von der etwa 20 Prozent ökonomisch "nicht gebraucht" werde.

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Aktualisiert (Freitag, den 16. Oktober 2009 um 13:27 Uhr)

 

Berliner Morgenpost - 02. Oktober 2009

Sarrazins Äußerungen beschäftigen die Justiz

Freitag, 2. Oktober 2009 09:56  - Von Stefan Schulz

Nach einer Welle der Empörung hat Berlins ehemaliger Finanzsenator Thilo Sarrazin jetzt versucht, seine diskriminierenden Äußerungen über Migranten zu rechtfertigen. Doch die verbalen Entgleisungen könnten für den Bundesbanker ein juristisches Nachspiel haben. Die Staatsanwaltschaft prüft ein Verfahren wegen Volksverhetzung.

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Aktualisiert (Freitag, den 16. Oktober 2009 um 13:09 Uhr)

 

Forcus - 01. Oktober 2009

Sarrazin entschuldigt sich

Nach seinen Äußerungen über Ausländer und arme Menschen in Berlin hat sich Bundesbank-Vorstand Sarrazin öffentlich entschuldigt. Dennoch prüft die Justiz jetzt den Verdacht der Volksverhetzung.

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Die Zeit 01. Oktober 2009

Sarrazin muss sich entschuldigen

Bundesbank-Vorstand Sarrazin hat Berlins Türken in großen Teilen als "weder integrationswillig noch integrationsfähig" bezeichnet. Jetzt steht er unter erheblichem Druck.

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Die Welt 01. Oktober 2009

Türken in Deutschland schimpfen auf Sarrazin

Nach seinen abfälligen Äußerungen gegen Türken und Araber steht Bundesbank-Vorstand Thilo Sarrazin, früher Finanzsenator in Berlin, in der Kritik. Sarrazin hat die wirtschaftliche Leistungskraft von Zuwanderern angezweifelt – die Türkisch-Deutsche Unternehmervereinigung ist empört.

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Aktualisiert (Freitag, den 16. Oktober 2009 um 12:57 Uhr)

 

Tagesspiegel 1. Oktober 2009

Sarrazin: Anfangsverdacht auf Volksverhetzung

Nach abfälligen Äußerungen über Einwanderer hat die Berliner Justiz ein Ermittlungsverfahren gegen Ex-Senator Thilo Sarrazin eingeleitet. Es werde der Anfangsverdacht der Volksverhetzung geprüft. Was meinen Sie? 312 Kommentrare

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Aktualisiert (Freitag, den 16. Oktober 2009 um 12:54 Uhr)

 

T-Online 01. Oktober 2009

Bundesbank distanziert sich von Sarrazin

Erschienen am 01. Oktober 2009 | dpa
Ex-Finanzsenator Thilo Sarrazin (Foto: dpa)
Ex-Finanzsenator Thilo Sarrazin (Foto: dpa) Vergrößern

Berlins Ex-Finanzsenator Thilo Sarrazin (SPD) hat sich in der Kulturzeitschrift "Lettre International" ziemlich rüde und hämisch über seine frühere Wirkungsstätte geäußert und damit den Zorn seines neuen Arbeitgebers, der Bundesbank, hervorgerufen. Sie distanzierte sich von Sarrazins Äußerungen. Nun folgte eine Stellungnahme Sarrazins, der zukünftig "bei öffentlichen Äußerungen mehr Vorsicht und Zurückhaltung" walten lassen will. Für Sarrazin könnte das Ganze nun auch ein juristisches Nachspiel haben.

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Aktualisiert (Freitag, den 16. Oktober 2009 um 12:54 Uhr)

 

Handeslblatt 30. September 2009

Bundesbanker Sarrazin wettert gegen Türken (bei Handelsblatt.com am 30.09.2009 veröffentlicht)

Aktualisiert (Freitag, den 16. Oktober 2009 um 12:39 Uhr)

 

Süddeutsche Zeitung 30. September 2009

Sarrazin lästert über "türkische Wärmestuben"

Berlins Ex-Finanzsenator kann das Lästern auch als Bundesbank-Vorstand nicht lassen. Nun nimmt sich Thilo Sarrazin seine frühere Heimat vor.

 Thilo Sarrazin Bundesbank Finanzsenator ddpGrossbild

Berühmt und gefürchtet für seine Verbalattacken: Thilo Sarrazin (Foto: ddp)

Er hat wieder zugeschlagen, Deutschlands eifrigster Lästerer: Bundesbanker Thilo Sarrazin, vorher Finanzsenator in Berlin. Seit Mai 2009 sitzt er in Frankfurt, nun redet er die Hauptstadt herunter.

Zum Artikel (sueddeutsche.de/jja/odg/dpa/bica)

Aktualisiert (Freitag, den 16. Oktober 2009 um 12:48 Uhr)

 

Berliner Morgenpost 30. September 2009

Der ehemalige Berliner Finanzsenator und heutige Bundesbanker Thilo Sarrazin (SPD) geht mit seiner alten Wirkungsstätte hart ins Gericht. Berlin werde niemals von den Berlinern gerettet werden können, sagte er in einem Interview. Außerdem: Die Stadt sei in ihrer Gesinnung "eher plebejisch und kleinbürgerlich".

zum Beitrag der Berliner Morgenpost


Aktualisiert (Freitag, den 16. Oktober 2009 um 12:49 Uhr)